Alle Artikel mit dem Schlagwort: Pflege

Vegan bunt – Nagellack

Gepflegte Hände und Fingernägel sind heute selbstverständlich geworden und gelten als attraktives Merkmal. Der Handel bietet dafür eine großzügige Auswahl an verschiedenen Kosmetikprodukten speziell für die Handpflege. Gerade in den Frühlings- und Sommermonaten macht es besonders viel Spaß, Finger- und Fußnägel mit leuchtenden und fröhlichen Farben zu „dekorieren“ und sie in Orange, Koralle, Rot oder Blau zu präsentieren.  Ein Nagellack muss viele Eigenschaften erfüllen: sich einfach auftragen lassen, nicht tropfen, schnell trocknen und lange halten. All das wird mit viel Chemie möglich gemacht. Schon beim Öffnen der Nagellackflasche bemerkt man den unangenehmen Geruch, der durch Akrylate entsteht. Doch es gibt eine Alternative. Viele Nagellacke werden heute als „3-free“, „5-free“ bis hin zu „7-free (vegan) Nagellacke“ beworben. Bei diesen Lacken wird, der Ziffer entsprechend, auf bedenkliche Inhaltsstoffe verzichtet.  Bedenkliche Inhaltstoffe sind zum Beispiel: Formaldehyd – wird verwendet, damit der Lack nicht absplittert und um den Nagel zu härten. Formaldehyd wird als krebserregend eingestuft.  Toluol – Lösemittel. Innerhalb der EU darf der Stoff nicht mehr verwendet werden. Eingestuft als fortpflanzungsgefährdend. Phtalate – sog. Weichmacher, die den Nagellack …

Rosen: Pflege für die Königin im Blumenbeet

Für viele Gärtner ist sie ganz einfach die Königin der Blumen – die Rose. für mich steht das schönste Exemplar seit Jahrzehnten im Garten meiner Mutter, rankt über die Hofeinfahrt, hat riesige Dornen und tiefrote, klassische Blüten.   La vie en rose: Im Westerwald gibt es eine feste Größe, wenn es um schöne Rosen geht: Der Pflanzenhof Schürg in Wissen verfügt rund ums Jahr über eine riesige Auswahl an  herrlichen Pflanzen und das Team ist sich in einem Punkt komplett einig: „Wir lieben Rosen!“ Andrea Pithahn vom Pflanzenhof Schürg in Wissen gibt – rechtzeitig zu den ersten Wochen der Gartensaison – wichtige Tipps für die Pflege der wertvollen Pflanzen: Frau Pithan, womit fängt man das Rosenjahr am besten an? Schon im März startet die Saison mit dem Abräumen des Winterschutzes und einem gezielten Rückschnitt – ungefähr zum Zeitpunkt, wenn die Forsythien blühen. Dann weckt man die Rose aus ihrem Winterschlaf. Anfang April ist dann Zeit für eine Grunddüngung als Basis für eine schöne Blütenpracht im Sommer. Etwas Algenkalk, organischer Langzeitdünger oder guter Kompost sind geeignet. Wer …

Schöne Haut, auch im Winter

Gerade wenn der Winter mit kalten Temperaturen, Wind und Heizungsluft naht, wird es für unsere Haut ungemütlich. Ohne Creme spannt sie nach der Reinigung, fühlt sich rau an und bildet Schüppchen – sie wird trocken. Eine schöne Haut, auch im Winter, ist mit der richtigen Pflege und einer ausgewogenen Ernährung aber trotzdem möglich.    Dieser Effekt resultiert aus einer Unterfunktion der Talgdrüsen, Sie emulgieren nicht genügend Feuchtigkeit und produzieren zu wenig Talg. Oft fehlt unserer Haut im Winter zudem eine ausreichende Menge an körpereigenen Lipiden, die für die Bindung von Feuchtigkeit verantwortlich sind. Blutgefäße unter der Haut ziehen sich bei Kälte zusammen um Wärme im Körperinneren zu bewahren, und die Blutzufuhr zur Haut wird gedrosselt. Die Folge: Die Haut bekommt zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe, ihr Stoffwechsel wird auf Sparflamme gesetzt und sie sieht blass aus.  Bei Temperaturen unter 8 Grad Celsius treten noch dazu unsere Talgdrüsen in Streik. Der natürliche, schützende Fettfilm, der aus hunderten kleiner Drüsen in der Haut gespeist wird, erhält zu wenig Nahrung. Bei extremer Kälte kann die Fettproduktion sogar ganz eingestellt …

Unsere Haut im Sommer

Sie weckt die Lebensgeister. Plötzlich ist alles leichter, schöner und lustvoller. In der Sonne fühlen wir uns wohl. Der Grund: Fällt Tageslicht auf die Netzhaut des Auges, kurbelt die Hirnanhangsdrüse die Serotonin-Produktion an. Damit der Körper vermehrt Vitamin D bildet, das unser Immunsystem stärkt und wichtig für viele Körpervorgänge ist, reichen schon 30 Minuten an der frischen Luft. Wichtig dabei, Sonne an die Haut lassen! Das so generierte Vitamin D kann aber noch mehr: Neben der positiven Wirkung auf die Psyche beugt es Bluthochdruck, Entzündungen, diversen Krebsarten und altersbedingter Demenz vor. Bei all den positiven Wirkungen – die Sonne hat auch ihre Schattenseiten: Die meisten Schäden an unserer Haut und auch ein wesentlicher Teil der Hautalterung gehen auf die Sonneneinstrahlung, genauer auf UV-A- und UV-B-Strahlen, zurück. Obwohl zahlreiche Aufklärungskampagnen immer wieder vor den Risiken von UV-Strahlen warnen, ist die Zahl der Hautkrebserkrankungen nicht rückläufig. Sonnenschutz ist für viele immer noch ein Thema für Urlaub am Strand. Dabei ist unsere Haut jeden Tag UV-Strahlen ausgesetzt, selbst wenn die Sonne gerade nicht strahlend vom Himmel lacht. Wie lange …

Haut & Haar im Stress?

Steht uns der Stress ins Gesicht geschrieben? Jucken, Brennen, Reizungen und Rötungen sind die offensichtlichen Anzeichen für eine „gestresste“ Haut.   Die Auslöser dieser Symptome sind hingegen weniger klar: Genetische Faktoren, Hormone, Stress, irritierende Chemikalien, Nahrungsmittel und sogar aggressive Peelings können den hochempfindlichen Zustand der Haut noch verstärken.  Auch die kalte Jahreszeit hinterlässt ihre Spuren, gerade jetzt ist sie besonders empfindlich und trocken.