Alle Artikel mit dem Schlagwort: Nachhaltigkeit

MRT per Photovoltaik – Energieeffizienz perfektioniert

Ein Niederfeld-MRT, das von einer Photovoltaikanlage mit Strom versorgt wird – ein energetisch revolutionäres Projekt, das Fingerhut Haus für die Greenscan GmbH (www.greenscan-imaging.de) umsetzt. Das gesamte Gebäude ist auf Nachhaltigkeit ausgelegt: Von der thermischen Gebäudehülle und der Holzbauweise über die Haustechnik bis hin zum Magnetresonanztomografen selbst, der durch Solarenergie angetrieben wird. Ein Leuchtturmprojekt in Deutschland. Die von Prof. Dr. Hans-Martin Klein gegründete Greenscan GmbH betreibt eine Praxis für Diagnostische Radiologie/Neuroradiologie. Derzeit befindet sich für die Praxis ein Neubau in Burbach in der Umsetzung durch Fingerhut Haus. Dieses Projekt zeichnet sich durch eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie und Energieeffizienz aus. Das Objekt besitzt die von Fingerhut entwickelte thermische Gebäudehülle Therm-Living (diffusionsoffen; keine Styropordämmung, sondern Holzweichfaser-Wärmeverbundsystem). Des Weiteren handelt es sich um eine energieeffiziente Bauweise, die sich sowohl im Innenraum als auch in der Fassade zeigt. Das Highlight ist die Photovoltaikanlage zur Versorgung der Praxis und des MRT mit Strom. Das MRT arbeitet nach dem Niederfeld-Konzept. „Zu Beginn der MRT-Ära waren alle MRT Niederfeld-MRT. Diese wurden sukzessive durch Hochfeld-MRT abgelöst. Eine niedrige Feldstärke hat jedoch spezifische Vorteile: Geringe elektromagnetische …

Nose to tail – einmal komplett bitte!

Die Stadt-Metzgerei in Bad Marienberg mit neuem Konzept Er hat einen ernsthaften Blick – der Bulle, der das neue Logo der Stadtmetzgerei Wienen in Bad Marienberg dominiert. Dieser Blick soll den Anspruch der Metzgerei unterstreichen, dass hier das Handwerk noch ernst genommen und im besten Fall „nose to tail“ gelebt wird. Die Philosophie, die den nachhaltigen, sorgfältigen Umgang mit einem Tier und den Erzeugnissen, die aus seinem Fleisch hergestellt wer den – von der Schnauze bis zum Schwanz – belegt. Bevor jedoch der erste Ochsenschwanz im Oktober 2018 über die neue Ladentheke gehen konnte, wurde das Nose-to-Tail-Konzept zuerst am neuen Stammsitz der Metzgerei in der Marktstraße in Bad Marienberg angewendet; das Gebäude wurde komplett umgebaut. Aus dem Gasthaus, das seit Jahrzehnten zum Bestand im Stadtkern gehörte, wurde ein modernes Geschäftshaus mit einem attraktiven neuen Bistrobereich für Gäste und Kunden. Schon im früheren Domizil – einige Schritte nur entfernt auf der anderen Seite der Marktstraße – war der Mittagstisch mit Heißer Theke eine feste Größe im Kalender vieler Bürger und Geschäftsleute der Stadt und ihrer Umgebung. …

Fair trade in der Mode

Fair Trade

Bio ist Trend, sei es beim Einkaufen im Supermarkt, in der Kosmetikindustrie oder auch in der Mode. Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und faire Bedingungen der Arbeiter sind bei uns in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Aber was genau bedeutet BIO bzw. Fair Trade in der Modebranche? Mode ist dann fair, wenn die Menschen, die sie herstellen, selbstbestimmt agieren, grundlegende Rechte haben, von ihrer Arbeit leben können und durch diese Arbeit keine gesundheitlichen Schäden davontragen. Geregelte Arbeitszeiten, Rechtssicherheit, Vermeidung von Kinderarbeit und keine Diskriminierung aufgrund von Religion, Rasse oder Herkunft sind die Basis einer fairen Produktion – fair trade. Vom Garn über das Färben bis hin zum Nähen – die Produktion eines Kleidungsstücks läuft in vielen kleinen Schritte und in unterschiedlichen Abteilungen, Firmen und Ländern ab. Das macht es so schwierig, die gesamte Textilherstellung zu kontrollieren und zu zertifizieren. Folgende Siegel helfen, nachhaltige Mode zu erkennen: GOTSDer Global Organic Textile Standard steht für hohe ökologische und soziale Standards in der Produktion. Der GOTS Standard ist das weltweit führende und wichtigste Umweltsiegel für Textilien. FAIR WEARDie Fair Wear …

Der Moment vor dem Hör-Genuss

La Caccia: Auf der Jagd nach dem perfekten Klang

Nachhaltige Hörkultur Der Westerwald ist das Zuhause einer wachsenden Zahl kreativer Köpfe und Künstler, die wir gerne in unserem Magazin vorstellen möchten. Den Anfang machte Malerin Carmen Benner-Batz mit hyperrealer Kunst. In dieser Ausgabe sprechen wir mit dem passionierten Musiker und ausgebildeten Bariton Johannes Effertz-Wolff über Emotion und Nachhaltigkeit in der Musik. Der gebürtige Rheinländer Johannes Effertz-Wolff lebt seit zehn Jahren im Westerwald und ist kein Unbekannter in Sachen Kunst und Musik. Effertz hat am Mozarteum in Salzburg Gesang studiert. Seit seinem Debüt als Papageno in Mozarts Zauberflöte 1995 in Salzburg gastierte er an zahlreichen Opernhäusern in Europa. Er hat die Welt bereist und gesehen und lehrt nun an der Universität Koblenz-Landau Gesang und Musikwissenschaft. Herr Effertz-Wolff, was hat Sie und Ihre Frau dazu bewegt, la caccia audio ins Leben zu rufen?Vor zehn Jahren, mit dem Umzug in den Westerwald, reifte in mir die Überlegung, ein Musikzimmer einzurichten. Ich bin nach Frankfurt, Bonn, Köln und Essen gereist und war gelinde gesagt, entsetzt. Im Vorfeld hatte ich Termine mit Händlern abgesprochen. Aber als ich dort ankam, …