Aktuelle Ausgabe, Gesundheit + Wellness
Schreibe einen Kommentar

Rosenöl: Blüten in der Kosmetik

Eine Rose ist nicht nur der Inbegriff von Liebe, Romantik und Sinnlichkeit – auch in der Kosmetikindustrie wird ihre pflegende Wirkung immer beliebter.
Rosenöl hat nicht zuletzt durch seinen sinnlichen und betörenden Duft positive Eigenheiten, die sich Menschen seit langer Zeit für die Gesundheit, das leibliche und seelische Wohlbefinden zu Nutzen machen.

Die Aromastoffe der Rose wirken harmonisierend auf die Psyche, sie helfen bei Schlafstörungen und es wird ihnen eine antidepressive Wirkung nachgesagt. Ätherische Öle wirken über ihren Duft einerseits auf das limbische System im Gehirn und können dort einen positiven Einfluss auf die Stimmung nehmen. Auf die Haut aufgetragen, sind sie in der Lage, mehrere Hautschichten zu durchdringen und sowohl im Körper als auch auf der Haut selbst ihre Wirkung zu entfalten.

Rosenöl wirkt schmerzlindernd und kann Verspannungen und Krämpfe lösen. Durch seine antiseptische Wirkung fördert es die Wundheilung und kann auch bei kleinen Entzündungen und sogar bei Herpes gegen Viren eingesetzt werden.

Rosenöl ist reich an wertvollen Fettsäuren, Linolsäure und Linolensäure. Diese Fettsäuren wirken stark als Antioxidant und sind in der Lage „Schäden” in der Haut auszugleichen. Es eignet sich daher optimal zur Behandlung von trockener und schuppiger Haut. Aber auch bei Narben, einer regenerationsbedürftigen Haut und bei Pigmentflecken kann Rosenöl unterstützen. Das enthaltene Vitamin A regt die Zellerneuerung an, stimuliert die Collagensynthese und wirkt regenerierend.

Ein Geheimtipp ist Rosenöl bei entzündlicher und unreiner Haut. Die antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften sorgen dafür, dass Pickel schneller abheilen und die Haut porentief gereinigt wird.

Rosenöl ist eines der kostbarsten ätherischen Öle. Seine Herstellung ist aufwendig und teuer. In den Anbaugebieten Bulgarien, Türkei und Südfrankreich werden die Rosen per Hand in den frühen Morgenstunden gepflückt. Für einen Liter Öl werden etwa 5000 Kilogramm Blüten verarbeitet. Im Anschluss werden die duftenden Inhaltsstoffe der Blüten per Wasserdampfdestillation gebunden und ergeben reines Rosenöl. Das Pflanzenwasser, das beim Destillationsvorgang entsteht, wird als Hydrolat bezeichnet. Rosenhydrolat bzw. Rosenwasser enthält die wasserlöslichen Stoffe der Blüte, aber keine ätherischen Öle und findet z.B. seinen Einsatz in Gesichtswasser. Mit Rosenwasser getränkte Pads entspannen und tonisieren die müde Augenpartie. Ein Wundermittel bei geschwollenen Lidern und Augenringen. Noch besser: Die Pads kurz ins Eisfach legen.

Leider ist im Handel oft billiges, synthetisch hergestelltes Rosenöl zu finden. Daher ist es beim Kauf wichtig, auf ein naturreines Produkt in Bio Qualität zu achten.

Text: Sabine Schäfer
www.schwesterherz-mk.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.