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Preisträger mit Aussicht

Nach der erfoglreichen Eröffnung des hauseigenen Besucherforums gibt es einen neuen Grund zum Feiern: Zum zweiten Mal in der Geschichte des Familienunternehmens wurde die Birkenhof-Brennerei im Juli 2015 mit dem Staatsehrenpreis der Landwirtschaftskammer Rheinland Pfalz ausgezeichnet – ein Preisträger mit guten Aussichten!

Als ich mich mit Stefanie und Peter Klöckner vor dem neu eröffneten Besucherforum ihrer Brennerei auf dem Birkenhof in Nistertal treffe, sind beide gerade von der Verleihung der Ehrung in Trier zurück. „Die diesjährige Edelbrand-Prämierung war eine wirklich hochkarätig besetzte Veranstaltung. Dort mit dieser Auszeichnung – neben 17 Gold- und 7 Silbermedaillen für unsere Produkte – herauszugehen, darüber freuen wir uns riesig“, erzählt Stefanie Klöckner. 

Wir stehen vor der neuen Destille, einem 300x200_SLW_0315_BB21400 Liter fassenden Prachtstück, das im durch die großen Fenster hereinfallenden Abendlicht glänzt und gerade für den nächsten Brennvorgang vorbereitet wird. Kein Fading Hill Whisky, sondern ein Edelbrand wird es heute werden. Ich werfe einen Blick ins neue Besucherforum, wo gerade eine 20-köpfige Gruppe interessierter Herren in die Info-Wand vertieft ist und sich informiert, wie man vom Getreide zum fertigen Brand kommt. „Mit der neuen Destille und dem neuen Besucherforum bieten wir unseren Gästen eine echte Destillerie zum Anfassen. Barrierefreiheit in jeder Hinsicht – das ist die grundsätzliche Idee des neuen Gebäudes und das Feedback unserer Besucher bestätigt, dass es die richtige Entscheidung war.“

300x200_SLW_0315_BB1Das man während der Edelbrandverkostung oder eines Whisky-Tastings die Chance auf einen schönen Westerwälder Sonnenuntergang hat, macht die Sache noch besser, finde ich. Aus dem Forum dringt Gelächter – die Herren-Gruppe whisky-affiner Genießer hat ganz offenbar Spaß an der Sache – und Ruth Burkhard, die diese Führung durch die Destillerie samt Genussabend heute leitet, stellt den aktuellen Fading Hill Rye Whisky vor.  So kann ein Tag aufhören.

 

 

Foto:  Johannes Willwacher