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Gärten gestalten mit wilden Gehölzen

Gehölze mit Mehrwert:  Mit wilden Beerensträuchern den Garten gestalten

Im Herbst beginnt die Pflanzzeit für Gehölze. Wenn Sie ein besonderes Ziergehölz für Ihren Garten suchen, gibt es bei den Obst- und Wildgehölzen Pflanzen, die neben ihrer Robustheit mit weiteren Eigenschaften punkten können.

Die Brüder des wilden Schwarzen Holunders (Sambucus nigra) „Black Beauty“ und „Black Lace“ zum Beispiel schmücken sich neben den zarten Blütendolden im Frühjahr über das Jahr hinweg mit glänzend dunkelrotem Laub. „Black Lace“ wird sogar schon mal mit einem japanischen Fächerahorn verwechselt. Die Früchte im Herbst lassen sich zu gesunden Köstlichkeiten verarbeiten. Im Wuchs sind sie nicht so stark wie die Wildform und eignen sich deshalb auch für kleinere Gärten. 

Ein Säulenholunder wie „Black Tower“ setzt mit seinem schmalen Wuchs auch in modernen und formalen Beeten ein Highlight und eignet sich bestens für Unterpflanzungen. Mit passenden Partnern wie dunkellaubigen Purpurdost (Eupatorium rugosum Chocolaté), Fetthenne (Sedum telephium `purple Emperor´) oder Purpurglöckchen (Heuchera micrantha `Palace Purple´) erhält man ein fast mystisches Beet-Ensemble. 

Kontrastreich wird das Beet mit weiß-bunten Kräutern wie Minze (Mentha i. S. Variegata), Steinquendel (Calamintha grandiflora Variegata) oder Goldmelisse (Melissa officinalis Aureum). Ein wahres Vitaminbeet legt man mit Pflanzenpartnern an, die ebenso wie der Holunder immunstärkend wirken: Hagebuttenrose (Rosa rugosa), Sonnenhut (Echinacea purpurea) und Bodendecker-Erd300x200_slw_pflanzenhofschuergbeeren (Fragaria x vescana `Florika´).  Alle Holunderarten lieben nährstoffreiche, nicht zu trockene Böden und gedeihen auch in etwas schattigeren Bereichen.

Die Felsenbirne (Amelanchier) ist ein malerisches Gehölz, das mit einem lichten Wuchs auch ohne Schnittmaßnahmen auskommt. Die weiße Blüten fallen besonders ins Auge, da sie noch vor dem Laubaustrieb erscheinen. Auch hier gibt es zahlreiche Arten und Wuchsformen: von kleinwüchsigen Hochstämmchen, schmalen Säulen, bis hin zu großen Strauch-Solitären, die sich für Hecken oder Einzelpflanzung eignen. Ihre kleinen Pralinen-Früchte erntet man ab Juni. Sie lassen sich gut zu Wildgerichten kombinieren. Das leuchtend kupferrote Laub der Felsenbirne bietet einen weiteren optischen Höhenpunkt im Herbst.

Im Schatten größerer Sträucher gedeihen Wildkräuter wie Waldmeister und Bärlauch sehr gut und kleinere Hochstämmchen lassen sich mit sonnenliebenden Kräutern unterpflanzen: Thymian, Lavendel, Salbei ergeben im Sommer passende Blütenbegleiter.

Herbstgenüsse auf dem Pflanzenhof Schürg am 17. und 18.09.2016!

An diesem Wochenende kann man in schönster Atmosphäre durch das große Angebot des Pflanzenhofs bummeln und sich vom kompetenten Team vor Ort beraten lassen!

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