Alle Artikel in: Natur erleben

Die intakte Natur rund um Bad Marienberg hat viel zu bieten – hier ist der Westerwald am schönsten!

Gänseblümchen

Rendezvous mit kleiner Schönheit

von Iris Franzen, Kräuter-Spezialistin Freuen Sie sich auf die Gänseblümchen in Ihrem Garten? Die bescheidenen Blümchen sind nicht nur hübsch anzusehen, wie ihr lateinischer Name bellis perennis, „die immer schöne“ verspricht, sie sind auch Stoff für Geschichten und Legenden und dazu noch wirksame Heilpflanzen! Schon im Mittelalter wurden sie als solche erwähnt und im Jahr 2017 war das Gänseblümchen sogar Heilpflanze des Jahres. In Amerika ist der 28. Januar der „daisy-day“, der „Tag des Gänseblümchens“. Volksheilkundlich verordnete man Gänseblümchentee gegen hohen Blutdruck, bei Leber- und Nierenleiden, Gicht, Rheuma, aber auch zur Blutreinigung und Anregung der Verdauung. Außerdem soll er schmerzlindernd und schleimlösend sein, wirksam bei Erkältungen und Husten. Überbrühen Sie 2 Teelöffel frische (oder 1 TL getrocknete) Blüten mit 250 ml kochendem Wasser und lassen Sie den Aufguss 15 Minuten zugedeckt ziehen. Dann mit einem Löffelchen Honig gesüsst geniessen. In der Homöopathie wird das Gänseblümchen als „kleine Schwester der Arnika“ bezeichnet und als Urtinktur zur Unterstützung der Heilung stumpfer Verletzungen eingesetzt. Die Kräuterfrau Eva Aschenbrenner empfiehlt in solchen Fällen eine Auflage von mit dem Nudelholz …

Kletterwald Bad Marienberg

Früh übt sich… Wer einmal ein Ninja werden will

Der Frühling steht in den Startlöchern und das bedeutet in Bad Marienberg: Die Kletterwald-Saison startet! Sobald das Westerwälder Wetter mitspielt und die ersten Sonnenstrahlen die Baumkronen wärmen, ist was los in den Bäumen des Kletterwalds auf der Bad Marienberger Höhe. Auch in diesem Jahr wächst der Kletterwald weiter. Während in den letzten Jahren viel für kleine und kleinste Kletterkünstler getan wurde, stehen in dieser Saison die Erwachsenen im Fokus. Für echte, verwegene Sportler wurde der frühere Schwarze Parcours zum Ninja-Parcours ausgebaut. Die Elemente sind auch für erfahrene Kletterer eine echte Herausforderung, und zum Teil liegt die Ausstiegsquote einzelner Kletter-Aufgaben bei beinahe 99 Prozent. Umso größer der Erfolg, wenn man zu den Spitzen-Kletterern gehört, die diesen außergewöhnlichen Parcours schaffen! Der neue Ninja-Parcours ist mit einer Griffhöhe von 1,80 m und seinem hohen Schwierigkeitsgrad erst für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene freigegeben. Mehr Infos unter www.kletterwald-badmarienberg.de

Bacher Lay im Winter ©Romeo

Schön(st)e Aus- und Ansichten von Westerwälder Fotografen

Der Westerwald ist von jeher eine Region mit Ecken und KAnten. Mit charakterstarken Menschen, die schon vor Generationen gelernt haben, kein Blatt vor den Mund zu nehmen, aber trotzdem mit wenig Worten viel zu sagen. Hier gibt es nur wenige „Gassenglänzer“, dafür Menschen mit Tiefgang. Sie spiegeln die Landschaft wider, in der sie leben. Für diese Ausgabe haben wir Fotografen aus der Region gebeten, uns ihre schönsten Ecken und Kanten des Westerwaldes zu zeigen. Aussichten und Ansichten. Einblicke und Weite winkel aus ihrer (Wahl-) Heimat. Westerwald pur. „Eigentlich ist der Westerwald selbst – mit seinen Tälern und Höhen, Wäldern und Seen – ein Lieblingsort. Unter vielen gehört aber wohl die Holzbachschlucht zwischen Seck und Gemünden zu den Orten, an die es mich immer wieder zieht – ganz gleich zu welcher Jahreszeit: hier steht die Zeit still – und lässt sich bei jedem Besuch etwas Neues entdecken.“   Fragt man eine ganze Familie von Fotografen und Kameraleuten nach ihren Lieblingsaussichten oder Lieblingsorten in der Region, sollte man auf ganz unterschiedliche Antworten gefasst sein. Und doch sind sie …

Hecken als Lebensraum: Gestaltungselement Hecke

Eine Hecke kann (und sollte?) mehr sein als eine grüne Wand zur Abschottung vom Nachbarn. Im Idealfall ist sie Gestaltungsmedium, Sichtschutz und Lebensraum gleichzeitig. Eine schöne Hecke schafft heimelige Eckchen für ruhige Mußestunden, Spielbereiche für Kinder, schaffen eine sichere Distanz zur Straße oder zum Nachbarn und verdecken funktionale Bereich im Garten wie z.B. Gerätehaus, Kompost, Mülltonnen, o.ä. Gleichzeitig sorgen sie – wenn sie richtig geplant und platziert sind – für mehr Wohlbefinden durch Wind- und Sichtschutz, Schatten und ein insgesamt besseres Mikroklima. Wenn man nun noch statt der einheitlichen, immergrünen Schnitthecke wie Thuja oder Kirschlorbeer verschiedene Gehölzarten wählt, kann man den Wechsel und die Höhepunkte der Jahreszeiten erleben. Hierfür eignen sich Blütengehölze, Sträucher mit bunter Laubfärbung oder auch Beeren. Werden dann noch ein paar wenige Punkte bei der Auswahl der Pflanzen beachtet, schafft man zudem Lebensraum für tierische Gäste im Garten: Insekten lieben nektar- und pollenreiche, möglichst ungefüllte Blütensträucher wie alte Rosensorten, Flieder, Pfeifenstrauch und Blutjohannisbeere. Auch ungefüllte Schneeballsorten oder der Schmetterlingstrauch sind sehr dankbare Heckenpflanzen. Vögel lieben bedornte und manche immergrüne Gehölze wie Illex, …

Sommerliche Blütenfülle: Ein Fest, nicht nur für die Augen

Dieser Sommer ist doch eine wahre Wonne, oder? Gärten und Wiesen erstrahlen in leuchtender Blütenpracht, überall schwirren Insekten und Schmetterlinge umher und mit ihnen teile ich mir die Blumen, die in meine Küche wandern. Die zarten Blüten sammelt man am besten am frühen Vormittag, bevor die Sonne zu stark wird, und natürlich auch nur an sonnigen Tagen, wenn das Aroma besonders hoch ist. Da ich im eigenen Garten oder an sauberen Standorten (Hunde- und Autofrei) sammle, wasche ich die Blüten nicht. Sie werden nur leicht ausgeschüttelt, um eventuelle Bewohner zu vertreiben.  Man kann so viel mit Blüten machen! In jeden Salat kommt eine Handvoll dazu und erfreut nicht nur die Augen, sondern auch die Geschmacksknospen. Möhrensuppe wird mit Ringelblumen aufgepeppt, Risotto wird mit Rotkleeblüten und fetter Henne aufgewertet und und eine Joghurt-Creme mit abgezupften Lavendel- und Goldmelisseblüten, garniert mit Johannis- oder Heidelbeeren, ergibt den passenden Nachtisch für ein sommerliches Menü. WELCHE BLÜTEN SIND ESSBAR? Das sind so viele, daß ich sie nicht alle hier aufführen kann: Gänseblümchen, Löwenzahn, Veilchen und Wiesenschaumkraut im Frühjahr, Rosen, alle …

Multi- statt Monokultur: Ökologische Landwirtschaft auf dem Bioland-Flurhof

Landwirtschaft als Landespflege: Der Westerwald ist eine seit Generationen landwirtschaftlich geprägte Kulturlandschaft. Damit diese Region ihren Charakter behält, ist eine aktive, ökologische Landwirtschaft notwendig. Der Bioland Flurhof in Bad Marienberg ist dafür ein Paradebeispiel. Der Hof setzt auf offene Weide- und Wiesenflächen, eine schonende Beweidung durch Rinder und Pferde und die Vermeidung von Monokulturen. „Unser Anliegen ist die lebenswerte Erhaltung unserer Region – sowohl für Einheimische wie für Touristen und Gäste. Dazu gehört für uns der verantwortungsvolle Umgang mit unserer Landschaft, offene Weide- und Wiesenflächen, die durch unsere Rinder und Pferde schonend gepflegt werden. Auch ein Verzicht auf Monokulturen wie endlose Maisfelder gehört für uns zu dieser Philosophie“, erläutert Martin Fischer, der gemeinsam mit seiner Familie den Flurhof bewirtschaftet. „Wir verstehen uns mit unserem Bioland-Hof als Natur- und Landschaftsspfleger. Eine Aufgabe, die viel Zeit und Energie kostet, aber das Beste für den Westerwald bedeutet.“ Gelingen kann das Konzept der kombinierten Landschaftspflege und -erhaltung aber nur, wenn Landwirte wie Familie Fischer und ihr Flurhof in ihrer Arbeit wahrgenommen und unterstützt werden, indem zum Beispiel auch die …

Umzug im Kletterwald

Bedingt durch das Eschentriebsterben – eine Pilz-Erkankung, die sich wohl als Folge des Klimawandels zur Bedrohung für den europäischen Laubwald entwickelt – gibt es einen Umzug im Kletterwald Bad Marienberg. Bernd Becker, Mitinhaber des Kletterwaldes Bad Marienberg, ist aber positiver Stimmung. „Man könnte sagen, der Kletterwald zieht langsam aber sicher um – neue Parcours kommen hinzu, bekannte Parcours werden an gesunde Bäume verlegt“, erläutert er das Vorgehen. Fast 50% der Eschen im Kletterwald waren von der Erkrankung betroffen. Natürlich sind davon nicht alle Teil eines Kletterelements. Das Team um Bernd Becker verlegt also die Parcours – soweit nötig  – schrittweise in gesunde Bäume im Kletterwald.  „Zum Saisonstart gibt es zwei neue Parcours, einer davon ist ganz gezielt für Kids gemacht. Mit einer Maximalhöhe von 1,50 m, einem durchlaufenden Sicherungssystem und vielen Seilbahn-Elementen ist er einfach, aber mit viel Spaß zu begehen. Er ist ideal für Kids und Schulklassen geeignet“, meint Bernd Becker.  Absolute Beginner: Der zweite Parcours, der in diesem Jahr eröffnet wird, ist etwas höher angesiedelt. Er verläuft im Durchschnitt in 3 Metern Höhe und ist …

Endlich ist es wieder da: Frisches Grünzeug

Iris Franzen ist Kräuterspezialistin (IHK) und Gärtnerin – in dieser Ausgabe erklärt sie, wie frische Kräuter, z.B. Bärlauch als schmackhaftes Grün mit vielen Vitaminen im Frühling helfen. Nach einem langem Winter, der uns reichlich Schnee und dazu strahlende Sonnentage mit klirrender Kälte beschert hat, sehnen wir uns jetzt doch alle nach frischem Grün, oder? Halten Sie doch bei Ihrem nächsten Spaziergang Ausschau nach den schmackhaften grünen Vitaminbomben! An sonnigen Plätzen kann man sogar im März schon frischen Löwenzahn oder kleine Brennnesselspitzen entdecken. Mein persönliches Frühjahrshighlight ist es, diese direkt vor Ort zu kosten und ich meine dann zu spüren, wie mich frische Energie durchströmt… Gerne nehme ich noch eine Handvoll der zarten Blättchen mit nach Hause, verrühre sie – klein geschnitten – mit einem Päckchen Frischkäse, ein wenig Joghurt und etwas Salz und Pfeffer. Schon ist ein leckerer Brotaufstrich entstanden, den man im Sommer natürlich noch mit Tomaten belegen kann. Dann stehen uns auch wieder andere Kräuter zur Verfügung, aber die „jungen Wilden“ im Frühjahr sind ganz besonders wertvoll und gesund. Sie enthalten sehr viele …

©Dominik Ketz · Westerwald Tourismus

Westerwälder Pedelec-Tag am 1. Mai 2016

Vom Stoffel nach Bad Marienberg: Am Sonntag, dem 01. Mai 2016, ist es wieder soweit: Rund um den Stöffel-Park findet der Westerwälder Pedelec-Tag statt. Auf drei geführten Pedelec-Rundtouren kann man den Westerwald per Rad erkunden. Und gleichzeitig testen, ob ein Pedelec (oder schlicht E-Bike) eine Alternative zum „normalen“ Rad wäre. Bei Pedelecs tritt man wie gewohnt in die Pedale und schaltet auf Wunsch einfach die Unterstützung durch einen Elektromotor zu. Dieser unterstützt aber auch nur dann, wenn in die Pedale getreten wird bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Es braucht keine besonderen Voraussetzungen – die Räder können von jedem ausgeliehen und mühelos bedient werden. Ausgangspunkt der Rundtouren am 1. Mai ist der Tertiär- und Industrieerlebnispark Stöffel-Park in Enspel (Stöffelstraße, 57647 Enspel). Der Eintritt ist an diesem Tag frei und es gibt kostenlose Parkmöglichkeiten. Insgesamt werden am Westerwälder Pedelec-Tag drei Touren der Tourist-Information Hachenburger Westerwald (Tour 1: Stöffel – Hachenburg), der Tourist-Information Hoher Westerwald (Tour 2: Stöffel – Nister – Holzbach) und der Tourist-Information Bad Marienberg (Tour 3: Stöffel – Bad Marienberg) angeboten.  Durch die diskrete …

Kletterwald-Element

Lina im Kletterwald

Lina Panthel, 14 Jahre, Redaktions-Praktikantin, berichtet von ihrem Lieblingsort, dem Kletterwald Bad Marienberg Endlich Frühling, endlich Sommer! Ich freue mich, wie wahrscheinlich jeder andere auch, darauf, wieder an die frische Luft zu kommen und die ersten warmen Sonnenstrahlen zu genießen. Ein besonderes Highlight sind dabei, sowohl im Frühling als auch über den ganzen Sommer und den frühen Herbst hinweg, die Besuche im Kletterwald Bad Marienberg.  Wegen der großen Anzahl an abwechslungsreichen Klettermöglichkeiten, die alle in den Laubbäumen des Marienberger Waldes Platz finden, habe ich hier einen meiner Lieblingsorte gefunden. Meistens verbringe ich den Tag mit meinen Freunden aber auch manchmal mit meiner Familie dort.  Lina im Kletterwald – eine Geburtstagsparty im Baumwipfel Auch meinen 11. Geburtstag habe ich zusammen mit meinen Freunden dort gefeiert und dabei eine sehr lustige Geschichte erlebt.  Ich bin damals mit zwei meiner Freundinnen in einem Parcours „stecken“ geblieben. Eine meiner Freundinnen hatte bei der Fahrt mit der normalen Seilbahn nicht genug Schwung und schaffte es nicht, sich an der anderen Seite festzuhalten. Also hing sie auf der Hälfte der Überfahrt in …

Garten-Luxus: Wohlfühl-Accessoires fürs Grüne Zimmer

Im Sommer gehen meine Eltern nicht ans Telefon. Allerdings passiert es eher aus Zufall. Im Sommer sind sie einfach kaum im Haus zu finden, sondern tagtäglich in ihrem Garten unterwegs. Laut meiner Mutter ist das ihr ultimativer Luxus und die beste Entspannungs-Methode. Ich muss dazu sagen, dass sie einen grünen Daumen hat (leider nicht an ihre jüngste Tochter vererbt) und in ihrem „Gartenzimmer“ wirklich aufgeht. Von Rhabarber bis Stangenbohne, von Strauch-Päonie bis zum Stiefmütterchen – bei ihr gedeiht wirklich alles und der Blick von der Terrasse über Wiese, Blumenbeet und Nutzgarten ist von Frühjahr bis Herbst einfach eine grün-bunte Wucht.  Eigentlich plant sie schon seit Jahren, die Flächen zu verkleinern. Aber es gibt immer wieder neue schöne Pflanzen – wie zum Beispiel eine tolle Rambler-Rose, die noch in der Sammlung gefehlt hat… Dazu braucht es dann natürlich auch das passende Rankgitter. Vielleicht auch noch eine kleine Ruhebank, um den Blütenduft zu genießen? Garten-Luxus von Country Garden Spätestens jetzt steht ein Besuch bei Country Garden in Langenbach bei Bad Marienberg auf dem Programm. Seit vielen Jahren …