Alle Artikel in: Gesundheit + Wellness

Wohlfühlen, gesund bleiben, genießen

Kräuter für die Liebe

Ein Kraut für die Liebe: Brennnessel und Bärlauch

Die Brennnessel soll eine Liebespflanze sein? Ein Kraut für die Liebe? Aber ja doch! Haben Sie schon einmal einen Blumenstrauss mit einer Brennnessel in der Mitte bekommen? Wenn ja, hat Ihnen jemand in der Blumensprache zu verstehen gegeben, daß er brennende Liebe in seinem Herzen fühlt…

Kneipp Revival: 50 Jahre Kneipp-Heilbad Bad Marienberg

Kühles Nass statt teurer Creme: So einfach geht Wellness – Gesichtsguss, Armbad und Wassertreten. Spätestens seit urbane Hipster die Rückkehr zu natürlichen Zutaten für das persönliche Wohlbefinden zum Trend erklärt haben, erfährt Kneipp ein Revival.  Gerade rechtzeitig dazu feiert Bad Marienberg in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag als Kneipp-Heilbad mit einem großen Kneipp-Aktionstag am 21. Mai 2017. Wassertreten Alles was man braucht ist ein Teich, ein Bachlauf oder einfach eine Badewanne. Ruhig, ohne Hektik und im Storchengang wandert man langsam durch das kühle Wasser. Wärmer als 18 Grad sollte es nicht sein, um die richtige Wirkung zu haben. Das Wassertreten bringt den Kreislauf in Schwung. Der Fuß sollte dabei immer ganz aus dem Wasser genommen werden – wichtig, um durch den Kältereiz die Blutgefäße zu trainieren. Wird dieser Reiz zu stark, hören sie auf und wärmen ihre Beine wieder auf – am besten durch Bewegung oder mit warmen Socken. Armbad Perfekt für Zuhause: Einfach ein Wasch-becken mit kaltem Leitungswasser (12-15 Grad) füllen. Beide Arme bis zur Mitte der Oberarme 30-40 Sekunden eintauchen. Arme herausnehmen und …

Vegan bunt – Nagellack

Gepflegte Hände und Fingernägel sind heute selbstverständlich geworden und gelten als attraktives Merkmal. Der Handel bietet dafür eine großzügige Auswahl an verschiedenen Kosmetikprodukten speziell für die Handpflege. Gerade in den Frühlings- und Sommermonaten macht es besonders viel Spaß, Finger- und Fußnägel mit leuchtenden und fröhlichen Farben zu „dekorieren“ und sie in Orange, Koralle, Rot oder Blau zu präsentieren.  Ein Nagellack muss viele Eigenschaften erfüllen: sich einfach auftragen lassen, nicht tropfen, schnell trocknen und lange halten. All das wird mit viel Chemie möglich gemacht. Schon beim Öffnen der Nagellackflasche bemerkt man den unangenehmen Geruch, der durch Akrylate entsteht. Doch es gibt eine Alternative. Viele Nagellacke werden heute als „3-free“, „5-free“ bis hin zu „7-free (vegan) Nagellacke“ beworben. Bei diesen Lacken wird, der Ziffer entsprechend, auf bedenkliche Inhaltsstoffe verzichtet.  Bedenkliche Inhaltstoffe sind zum Beispiel: Formaldehyd – wird verwendet, damit der Lack nicht absplittert und um den Nagel zu härten. Formaldehyd wird als krebserregend eingestuft.  Toluol – Lösemittel. Innerhalb der EU darf der Stoff nicht mehr verwendet werden. Eingestuft als fortpflanzungsgefährdend. Phtalate – sog. Weichmacher, die den Nagellack …

KNEIPP: Etwas retro. Aber auch hip?

Ich gebe zu, ich war überrascht. Das junge Paar, das mir da auf dem Marktplatz entgegen kam und ganz offenbar mit ihrem gerade des aufrechten Ganges mächtigen Nachwuchs im Kurpark gewesen war, entsprach nicht wirklich dem Bild des Kneipp’iers.  Der Kinderwagen aus dunklem Denim, die Jeans von Denham und der „Man-Bun“ echt ausgewachsen – nein, nicht wirklich der Papa, den man sich im Tretbecken vorstellt. Doch genau von dort kam die junge Familie.  Während die kleine Tochter unter Protest wieder trocken gelegt wurde – für nackte Füße war es wirklich noch zu kalt – kamen wir kurz ins Gespräch. Es stellte sich heraus, dass die Familie im Herbst beim ersten Street Food Weekend dabei gewesen war und sich jetzt mit Schwiegereltern im Café Wäller treffen wollte. Beim Spaziergang durch die Stadt waren sie dann auf dem Barfußweg gelandet und hatten eine Runde mit ihrer Tochter gedreht. Die wurde an Mamas Hand auch prompt quengelig, ihr dauerte das alles zu lange und sie wollte ganz eindeutig jetzt sofort zu Oma und Opa.  Ich fand die Begegnung …

Frühjahrs-Sommer-Fitness für die Haut im Sommer ©istockphoto-BenAkiba

Frühjahrs-Fitness für die Haut

Sabine Schäfer gibt Beauty- und Wellness-Tipps: Frühjahrs-Fitness für die Haut Endlich ist der Winter vorüber – Die Sonne lacht und die Temperaturen steigen. Dank der luftig-leichten Mode kann wieder Haut gezeigt werden. Doch diese hat den Winter über gelitten: Sie scheint fahl, blass und rau, an manchen Problemzonen zeigt sich Cellulite und bei dem Gedanken an kurze Shorts und Kleider stören lästige Härchen Körperpeeling/Bürstenmassage Für eine seidige glatte Haut ist ein Körperpeeling der erste Schritt im Pflegeprogramm. Alte, abgestorbene Hautschüppchen werden entfernt und die Durchblutung angeregt. Trockene und raue Körperpartien verschwinden und ihre Haut wird seidig zart. Auch eine Trockenbürstenmassage wirkt Wunder. Besonders an den Beinen wird die Durchblutung angeregt und die Entgiftung gefördert. Als alltägliches Pflegeritual am Morgen bringt es den Kreislauf in Schwung und man wird mit einer glatten und straffen Haut belohnt. Wechselduschen Gerne darf die morgendliche Dusche etwas kälter ausfallen – denn dadurch wird die Durchblutung angeregt, das Gewebe gestrafft und nebenbei ist man ganz schnell putzmunter. Cellulite? Nein danke!  Früher oder später leiden die meisten Frauen unter schlaffem Bindegewebe. Vorbeugend wirken Bewegung …

Altes Wissen – neue Erkenntnisse

Gesundheits-Tipp von Marita Häbel Mit Cistuskraut gegen Entzündungen. Bereits im 1. Jahrhundert nach Chr. schätzte man die Einsatzmöglichkeiten der mediterranen Zistrose bei Wunden und Entzündungen jeglicher Art. Die heilende Wirkung der Extrakte erläuterte Pedanios Dioskurides (40 – 90 n. Chr.), griechischer Militärarzt und Pharmakologe, in seiner Arzneimittellehre und umschreibt sie auch als „zusammenziehende Kraft“. Cistus, der buschige Strauch mit den knittrigen rosa bis gelben Blüten, wächst in Südeuropa und zählt zu den polyphenolreichsten Pflanzen der Welt. Polyphenole gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen, die sich durch ihre antioxidative Kraft auszeichnen. Diese Wirkstoffe, die vor allem in den Triebspitzen der Pflanzen enthalten sind, sollen die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers unterstützen sowie Haut und Schleimhäute stärken. Massage – die älteste Heilmethode der Menschheit.  Um 400 vor Chr. brachte Hippokrates von Kos (460-370 v. Chr.)  die Massage nach Europa. Er erkannte die wohltuende Wirkung massierender Hände und setzte Massagen zur Behandlung der Gladiatoren ein. So machte man diese nach ihren Kämpfen schnell wieder fit.  Heilen mit Bitterkräutern.  Bitterstoffe spielten schon in den mittelalterlichen Klosterrezepten eine große Rolle zur Magen- …

Schöne Haut, auch im Winter

Gerade wenn der Winter mit kalten Temperaturen, Wind und Heizungsluft naht, wird es für unsere Haut ungemütlich. Ohne Creme spannt sie nach der Reinigung, fühlt sich rau an und bildet Schüppchen – sie wird trocken. Eine schöne Haut, auch im Winter, ist mit der richtigen Pflege und einer ausgewogenen Ernährung aber trotzdem möglich.    Dieser Effekt resultiert aus einer Unterfunktion der Talgdrüsen, Sie emulgieren nicht genügend Feuchtigkeit und produzieren zu wenig Talg. Oft fehlt unserer Haut im Winter zudem eine ausreichende Menge an körpereigenen Lipiden, die für die Bindung von Feuchtigkeit verantwortlich sind. Blutgefäße unter der Haut ziehen sich bei Kälte zusammen um Wärme im Körperinneren zu bewahren, und die Blutzufuhr zur Haut wird gedrosselt. Die Folge: Die Haut bekommt zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe, ihr Stoffwechsel wird auf Sparflamme gesetzt und sie sieht blass aus.  Bei Temperaturen unter 8 Grad Celsius treten noch dazu unsere Talgdrüsen in Streik. Der natürliche, schützende Fettfilm, der aus hunderten kleiner Drüsen in der Haut gespeist wird, erhält zu wenig Nahrung. Bei extremer Kälte kann die Fettproduktion sogar ganz eingestellt …

Gut gerüstet für Wind und Wetter

Gesundheits-Tipp. Alle Jahre wieder rollt die Erkältungswelle. Die einen erwischt es immer, andere werden nie krank. Glück mit den Genen? Keineswegs! Das Geheimnis ist ein starkes Immunsystem, und dafür kann jeder etwas tun. Millionen von Erregern tummeln sich in der Luft und versuchen über die Haut und Schleimhäute in den Körper einzudringen. Meist vergeblich, denn unser Immunsystem spürt die Eindringlinge rechtzeitig auf und vernichtet sie. Davon bekommen wir nichts mit. Aber im Herbst und Winter sind die Angriffe besonders heftig, denn in dieser Zeit ist unser Immunsystem besonders anfällig. Bei Kälte ziehen sich die Gefäße der Schleimhäute zusammen, werden geringer durchblutet und so nicht ausreichend mit Abwehrkörpern versorgt. Geheizte Räume trocknen die Schleimhäute aus, so dass Erreger eindringen können. Bei Schmuddelwetter bewegen wir uns weniger im Freien, was die Aktivität der Abwehrzellen bremst. Verstärkt wird diese Wirkung durch unsere veränderte Ernährung. Es kommen weniger Obst und Gemüse auf den Tisch, dafür mehr deftige Gerichte. Aber Vitamine und Mineralstoffe sind wichtige Helfer des Immunsystems. Was tun? Wer seinem Immunsystem zu Power verhelfen möchte, sollte die Schwachpunkte …

Vitamin D – der unterschätzte Wirkstoff

Die Zeiten, als Kinder zur Vorbeugung von Rachitis, der gestörten  Knochen-Mineralisation durch Vitamin-D-Mangel, Lebertran schlucken mussten, sind vorbei. Doch sind es wirklich nur Kinder und Ältere, die mit Vitamin-D-Mangel in Verbindung gebracht werden? Muss man sich nur im Alter mit Osteoporose, der gefährlichen Knochenerweichung beschäftigen?

Unsere Haut im Sommer

Sie weckt die Lebensgeister. Plötzlich ist alles leichter, schöner und lustvoller. In der Sonne fühlen wir uns wohl. Der Grund: Fällt Tageslicht auf die Netzhaut des Auges, kurbelt die Hirnanhangsdrüse die Serotonin-Produktion an. Damit der Körper vermehrt Vitamin D bildet, das unser Immunsystem stärkt und wichtig für viele Körpervorgänge ist, reichen schon 30 Minuten an der frischen Luft. Wichtig dabei, Sonne an die Haut lassen! Das so generierte Vitamin D kann aber noch mehr: Neben der positiven Wirkung auf die Psyche beugt es Bluthochdruck, Entzündungen, diversen Krebsarten und altersbedingter Demenz vor. Bei all den positiven Wirkungen – die Sonne hat auch ihre Schattenseiten: Die meisten Schäden an unserer Haut und auch ein wesentlicher Teil der Hautalterung gehen auf die Sonneneinstrahlung, genauer auf UV-A- und UV-B-Strahlen, zurück. Obwohl zahlreiche Aufklärungskampagnen immer wieder vor den Risiken von UV-Strahlen warnen, ist die Zahl der Hautkrebserkrankungen nicht rückläufig. Sonnenschutz ist für viele immer noch ein Thema für Urlaub am Strand. Dabei ist unsere Haut jeden Tag UV-Strahlen ausgesetzt, selbst wenn die Sonne gerade nicht strahlend vom Himmel lacht. Wie lange …

Scharf? Gesund: Gewürze

Das feinherbe Aroma einer Curry-Gemüse-Pfanne lässt manchen ins Schwärmen geraten… Heute erscheint es selbstverständlich, Speisen mit der Vielfalt der Gewürze zu verfeinern. Doch das war nicht immer so. Lange Zeit waren die aromatischen Pflanzenstoffe ein wertvolleres Handelsgut als Gold. Am bekanntesten für den reichlichen Einsatz verschiedenster Gewürze ist wohl die indische Küche. In der ayurvedische Medizin Indiens, die eng mit der Ernährung verknüpft ist, ist die Wirkung der Gewürze ein elementarer Bestandteil – aber nicht nur dort! Wir wissen: Koriander, Zimt, Kardamom oder Anis wurden im südlichen Europa schon in der Antike verwendet. Professor Alois Jungbauer von der Uni Wien konnte nachweisen, dass  z.B. Chili  im Zellversuch stark antientzündlich wirkt. Das Capsaicin, der Scharfmacher der Chilischote,  war in der Hemmung des Entzündungsenzyms Cylooxygenase im Zellversuch genauso effektiv wie das synthetisch hergestellte Kortison. In weiteren Laborversuchen zur Entzündungshemmung zeigte sich Chili ebenso wie Piment, Petersilie, Lorbeer, schwarzer Pfeffer, Oregano, Muskatnuss, Paprika, Thymian und Salbei als wirksam. „Wenn Sie Speisen mit Kümmel, Chili, Koriander, schwarzem Pfeffer und Muskatnuss zu sich nehmen, haben Sie einen Cocktail, der ein …

Sport auf Rezept

Es kostet Zeit, Kraft und viel Energie, nach einer Operation wieder richtig auf die Beine zu kommen und ein gesundes Fitness-Level zu erreichen. Sport auf Rezept, sogenannter Reha-Sport, bietet in der Rekonvaleszenz nach OPs oder auch im Rahmen von krankengymnastischen oder physiotherapeutischen Maßnahmen eine sehr gute Ergänzung. Fit durch Bewegung heißt das Zauberwort und diese Philosophie trägt in der Tat viel zur Stabilisierung des Behandlungserfolgs bei.  Ziel ist es, die körperliche Kraft und Ausdauer zu stärken und zu stabilisieren, um nachhaltig eine größtmögliche Unabhängigkeit von einem körperlichen Handicap zu erreichen, ohne das Budget des Patienten zu überlasten. Sport auf Rezept wird in der Regel mit 50 Übungseinheiten über 18 Monate hinweg verordnet und lohnt sich wirklich. Im ATLAS Sport und Gesundheitszentrum in Bad Marienberg wird in Kooperation mit dem Gesundheitssport e.V. Westerwald eine professionelle Betreuung durch Physiotherapeuten und geschulten Fachpersonal angeboten.  Rückentraining, Wirbelsäulengymnastik, Reha-Sport und Faszientraining sorgen dafür, dass Patienten ihr körperliches Wohlbefinden zurück erlangen und sich ein nachhaltiger Erfolg der Rehabilitation einstellt. Mehr Infos gibt es unter: www.atlassport.de  

Haut & Haar im Stress?

Steht uns der Stress ins Gesicht geschrieben? Jucken, Brennen, Reizungen und Rötungen sind die offensichtlichen Anzeichen für eine „gestresste“ Haut.   Die Auslöser dieser Symptome sind hingegen weniger klar: Genetische Faktoren, Hormone, Stress, irritierende Chemikalien, Nahrungsmittel und sogar aggressive Peelings können den hochempfindlichen Zustand der Haut noch verstärken.  Auch die kalte Jahreszeit hinterlässt ihre Spuren, gerade jetzt ist sie besonders empfindlich und trocken.